Die hohe Kunst des Fahrens
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Die 7 Grundsätze des Achenbach-Fahrsystems:


1. Zum korrekten Fahren gehören die richtige Achenbach-Leine, Peitsche und feste Bracke. Warum? Ohne feste Bracke können
die Vorteile der Achenbach-Leine nicht genutzt werden.
2. Auf korrektem Ein- und Zweispännigfahren ist Vier- und Mehrspännigfahren aufgebaut. Umlernen ist nicht nötig.
3. Die rechte Hand muss jederzeit frei sein können zum Grüßen, Bremsen, Peitschengebrauch und Geben von Fahrtrichtungszeichen.
4. Alle Wendungen werden nur durch Nachgeben mit der äußeren Leine eingeleitet. Den Wendungen geht immer ein Verkürzen des Tempos voraus. Warum? Durch das Nachgeben der äußeren Leine kann das äußere Pferd den Wagen besser in die Wendung ziehen. Außerdem werden Stellung und Biegung in die Bewegungsrichtung ermöglicht.
5. Die senkrechte Stellung beider Hände in der Grundhaltung ermöglicht Wendungen lediglich durch Drehung der Handgelenke.
6. Rechts- und Linkswendungen sind grundsätzlich voneinander verschieden und werden deshalb auch verschieden gefahren. Warum? Der Fahrer sitzt rechts auf dem Bock, siehe Wendungen.
7. Das Gleitenlassen einer Leine oder mehrerer Leinen macht korrektes Fahren unmöglich und ist im Straßenverkehr gefährlich, deshalb verboten.

 

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