Der erfolgreiche Nationenpreis-Springreiter Thomas Mühlbauer
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Thomas Mühlbauer...


...in den internationalen Parcours zuhause, ist am 23. Juli 1971 in Liebenstein, einem "Vorort" der Oberpfälzer Pfingstreiterstadt Bad Kötzting im Bayerischen Wald, geboren

Der erfolgreiche Nationenpreis-Springreiter kommt aus einer "pferde-verrückten" Familie. Vater Josef Mühlbauer, Gast- und  Landwirt, ritt kleinere und mittlere Turniere mit kleinen und mittleren Erfolgen (wie er selbst schmunzelnd bemerkt), Schwester Tanja war bereits niederbayerisch/oberpfälzische Springmeisterin, Schwester Sandra war Stadtmeisterin im Springen. Thomas’ Reiterkarriere begann, als er 6 Jahre alt war. Sein erster Ausbilder war sein Vater, mit seinem ersten Pony Flora startete Thomas als 8-Jähriger bei einer Pferdeleistungsprüfung und belegte in einem Reiterwettbewerb den 3. Platz. Die erste Platzierung – der endlos viele folgen sollten...

Als 9-Jährigen berief man ihn in den regionalen Ponykader, dann in den bundesdeutschen Nationalkader für Ponyreiter. Als er auf Großpferde umstieg, wurde er durch Fritz Ligges, Lars Nieberg, Ludger Beerbaum und beim einjährigen Aufenthalt in den USA bei Michael Matz fortgebildet. Der Name Thomas Mühlbauer aus Liebenstein wurde für die Turniersprecher und für die Medien ein Qualitätsbegriff für erfolgreiches, stilistisch vorbildliches Springreiten.

Die Springreiterkarriere des Thomas Mühlbauer ist eine Quintessenz
von Trainingsfleiß, großem Talent und der Fähigkeit, in die Pferde hinein-horchen zu können. Er versteht, die Leistungen der Pferde zu fordern, ohne sie zu überfordern, er hat ein gutes Feeling für die Kreatur. Seine Fairness gegenüber den Pferden geben ihm diese mit außergewöhnlichen Leistungen und Erfolgen zurück. Derzeit sammelt er Siege und hohe Platzierungen mit der bayerisch gezogenen 19-jährigen Stute Malwine, die erst als 8-Jährige in den Sport kam und von Thomas gefördert wurde. In Nationenpreisen war ihm Asti Spumante, ein 8-jähriger Hengst im Besitz des Bayerischen Haupt- und Landgestütes Schwaiganger, immer ein hervorragender Partner zum Erfolg.

Allein im Jahre 2003 verbuchte Thomas Mühlbauer 150 Siege in schweren Springen bei Nationenpreisen in Prag, Bratislava, Budapest, Monaco und in Aachen, dazu kommen noch Erfolge in nationalen Konkurrenzen wie in Straubing und in München. Weit über 1.000 Schleifen legen Zeugnis ab von den nationalen und internationalen Erfolgen des Thomas Mühlbauer, einem Sympathieträger für die Reitsportdisziplin Springen.

Thomas Mühlbauer leitet heute zusammen mit seiner Frau Monique, seinen Eltern und seinen Schwestern das renommierte Wellness-Hotel Bayerwaldhof in Liebenstein. Ehefrau Monique ist eine echte Partnerin im strapaziösen Hotelgeschäft, aber auch bei den Reisen mit Pferden von Turnier zu Turnier. Seit Sommer 2003 ist Söhnchen Max mit von der Partie – bereits jetzt mit glänzenden Augen..., die Mühlbauers und ihre Pferde, sind es doch die Gene?

Hubert Bichlmeier

 

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